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Immer mehr fliehen in Afghanistan

Kabul. In Afghanistan flüchten immer mehr Menschen vor dem Krieg. Bis zum 30. Oktober seien 411.327 Bewohner aus ihren Dörfern vertrieben worden, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht der Vereinten Nationen. Die meisten Menschen sind demnach vor Kämpfen aus der Nordprovinz Kundus geflohen, in der bis 2013 die Bundeswehr stationiert war. Zehntausende Binnenflüchtlinge haben die UN auch in der Nachbarprovinz Baghlan sowie den heftig umkämpften Südprovinzen Helmand und Urusgan registriert. 20 Prozent der Menschen seien in Gegenden, zu denen Helfer keinen Zugang hätten, hieß es. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.11.2016, Seite 1, Ausland

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