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Nanjing-Massaker: Japan kritisiert UNESCO

Tokio. Japan hält aus Empörung über die Unesco wegen chinesischer Dokumente zum Massaker japanischer Soldaten an Zivilisten in Nanjing im Jahr 1937 Beitragszahlungen an die UN-Organisation zurück. Das erklärte Außenminister Fumio Kishida am Freitag laut Medienberichten. China hatte der Unesco 2014 eigene Dokumente zu dem Massaker vorgelegt. Japan wirft der Unesco vor, die Materialien in das Weltdokumentenerbe aufgenommen zu haben, ohne Tokio zuvor zu einer Sichtung konsultiert zu haben. Die Regierung bestreitet die von China genannten Opferzahlen von mehr als 300.000 Menschen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.10.2016, Seite 6, Ausland

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