Zum Inhalt der Seite

Fucking Kino

Der für den 8. September geplante Kinostart der Verfilmung des Bestsellers »Fucking Berlin« ist abgesagt. Der Film über eine Studentin, die ihren Lebensunterhalt in Berlin durch Prostitution verdient, soll jetzt nur auf DVD herauskommen. »Dieser Film ist ein Film, der außerhalb der Reihe spielt und sich keinem Genre zuordnen lässt. Er orientiert sich an einer sehr jungen Zielgruppe. Darum haben wir uns gegen starre Kinomuster und für einen DVD-Start entschieden, den wir mit einer mobilen Kinotour unterstützen«, erklärte eine Sprecherin des Lizenzgebers Eurovideo in München. Im Juni war der Film, der auf dem gleichnamigen, autobiographischen Roman von Sonia Rossi basiert, noch recht großspurig als »einer der wildesten deutschen Filme des Jahres« angekündigt worden. Der DVD-Start ist nun für den 11. Oktober geplant. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.09.2016, Seite 10, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!