-
16.08.2016
- → Betrieb & Gewerkschaft
Eurostar-Mitarbeiter brechen Streik ab
London. Ein Streik des britischen Personals bei den Eurostar-Zügen in Richtung Festland wurde am Freitag vorzeitig unterbrochen. Die Führung der britischen Gewerkschaft National Union of Rail, Maritime and Transport Workers (RMT) kündigte nach Gesprächen mit der Betreibergesellschaft an, der von ihr ursprünglich geplante viertägige Ausstand werde um Mitternacht ausgesetzt. Damit sollten weitere Verhandlungen ermöglicht werden. RMT wirft Eurostar vor, eine Vereinbarung aus dem Jahr 2008 zu Schichtarbeit und einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit nicht umzusetzen. RMT-Generalsekretär Michael »Mick« Cash sagte, die Mitarbeiter hätten »schwierige Arbeitszeiten« und genug davon, dass die Geschäftsführung ihre Zusagen nicht einhalte. Die Auseinandersetzung bestehe fort. Die RMT plant einen weiteren Ausstand ab dem 27. August. Dieser soll drei Tage dauern und umfasst ein Wochenende sowie einen britischen Feiertag. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
