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Gabriel verteidigt Übernahmeentscheidung

Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich gegen Vorwürfe verteidigt, er habe bei der Ministererlaubnis zur Übernahme der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann durch Edeka rechtliche Einwände in der Bundesregierung beiseite geschoben. Das Angebot des Edeka-Konkurrenten Rewe sei sowohl aus Wettbewerbssicht als auch im Sinne des Erhalts von Arbeitsplätzen »nicht als Alternative« eingestuft worden, erklärte das Ministerium am Donnerstag. Aus diesem Grund sei die Erteilung der Ministererlaubnis als erforderlich festgestellt worden. Ein Fachbeamter des Ministeriums hatte die Erlaubnis dagegen als nicht erforderlich eingestuft, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2016, Seite 5, Inland

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