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Feuerpause in Aleppo gebrochen

Damaskus. Die humanitäre Situation in der syrischen Stadt Aleppo wird nach Angaben der Vereinten Nationen immer dramatischer. »Die Zeit drängt«, sagte der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura am Donnerstag in Genf. Die Versorgung der leidgeprüften Bevölkerung sei völlig unzureichend. Die UNO forderte eine Feuerpause von 48 Stunden sowie sichere Korridore, damit Hilfsorganisationen Lieferungen nach Aleppo bringen können.

Unterdessen gingen die Kämpfe trotz einer angekündigten Feuerpause auch am Donnerstag weiter. Wer für die erneuten Gefechte verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Zuvor hatte Russland angekündigt, eine dreistündige Feuerpause einhalten zu wollen, damit Hilfe in die von den Kämpfen zerstörte Stadt gelangen könne. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2016, Seite 1, Ausland

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