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Schärfere Kontrolle der Pflege angemahnt

Berlin. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz verlangt Nachbesserungen am Entwurf eines Antibetrugsgesetzes von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für die ambulante Pflege. »Notwendig ist eine einheitliche Patientennummer für Kranken- und Pflegekasse, um so beim Abgleich Auffälligkeiten bei der Abrechnung schneller erkennen zu können«, sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der dpa. Zudem sei eine elektronische Abrechnung durch die Pflegedienste nötig. Ambulante Pflegedienste versuchen offenbar, Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) zu umgehen, indem sie dem MDK den Zugang zur Wohnung des Betreuten versperren (siehe das Interview in der Wochenendausgabe).(dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.08.2016, Seite 5, Inland

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