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Einwöchiger Streik bei der Air France

Paris. Mitten in der Ferienzeit sieht sich die Fluggesellschaft Air France mit einem einwöchigen Streik ihres Kabinenpersonals konfrontiert. Wegen des Ausstandes, der am heutigen Mittwoch beginnt, werden voraussichtlich 30 Prozent der Inlands- und der Mittelstreckenverbindungen sowie weniger als zehn Prozent der Langstreckenflüge ausfallen, teilte die Airline am Montag abend mit. Flüge von Tochter- und Partnerunternehmen wie Hop, KLM und Delta seien nicht betroffen. In der Hochsaison wickelt Frankreichs größte Luftfahrtgesellschaft im Durchschnitt 1.000 Flüge pro Tag mit rund 140.000 Passagieren ab.

In dem Tarifkonflikt geht es um die Zukunft eines Manteltarifvertrags, der unter anderem Bezahlung und Beförderungen regelt. Er läuft im Oktober aus. Air France hat vorgeschlagen, die Vereinbarung praktisch unverändert um 17 Monate zu verlängern. Die Gewerkschaften fordern eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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