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Bundesregierung gibt »Völkermord« zu

Frankfurt am Main. Zum ersten Mal hat die Bundesregierung die Massaker an den Herero und Nama in der früheren Kolonie Deutsch-Südwestafrika in einem offiziellen Dokument als »Völkermord« eingestuft: Diese zuvor von Deutschland vermiedene Einstufung der Ereignisse von 1904 bis 1908 im heutigen Namibia »spiegelt die Position der Bundesregierung wider«, heißt es in einer Antwort der Regierung auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion, aus der die Frankfurter Rundschau am Mittwoch zitierte. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.07.2016, Seite 4, Inland

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