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Selbstzahler-Leistungen weitgehend unnötig

Berlin. Selbst zu zahlende Leistungen in der Arztpraxis bringen den Patienten nach Ansicht der Krankenkassen meistens keinen nachweisbaren Nutzen. »Die Selbstzahler-Leistungen sind vor allem ein Griff der Ärzte in das Patientenportemonnaie«, sagte der Sprecher des Krankenkassenspitzenverbands, Florian Lanz, am Dienstag in Berlin. »Der Versuch von Ärztevertretern, dies schönzureden, ändert nichts an den Tatsachen«, sagte Lanz. »Was medizinisch notwendig ist, das zahlen die gesetzlichen Krankenkassen.«

Lanz wies damit Äußerungen des Vorsitzenden der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, zurück. Er hatte gesagt, Selbstzahler-Leistungen könnten medizinisch sinnvoll sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2016, Seite 5, Inland

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