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Deutsche Börse trickst für Fusion

Frankfurt am Main. Die Deutsche Börse will bei der geplanten Fu­sion mit der Londoner Börse (LSE) die Zustimmung der eigenen Anteilseigner sichern. Sie senkte dafür am Montag die erforderliche Mindestannahmeschwelle. Das Fusionsvorhaben soll weiter betrieben werden, wenn mindestens 60 Prozent der Aktionäre ihre Anteilsscheine zum Umtausch in Papiere des Börsenzusammenschlusses anbieten. Bislang lag die geforderte Quote bei 75 Prozent. Die Frist endet durch die Änderung nun erst in zwei Wochen. Die Anteilseigner der LSE haben der Fusion bereits zugestimmt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.07.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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