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Vermögen von Argentiniens Expräsidentin eingefroren

Buenos Aires. In Argentinien hat Bundesrichter Claudio Bonadio angeordnet, das Vermögen der früheren Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner einzufrieren. Ihr sowie weiteren Angeklagten wird vorgeworfen, dass die Zentralbank im Einvernehmen mit der damaligen Regierung kurz vor der zweiten Runde der Präsidentschaftswahl im November Devisen in Milliardenhöhe zu einem Kurs unter dem Marktwert verkauft habe. Fernández sagte am Mittwoch (Ortszeit) am Bundesgerichtshof in Buenos Aires, sie habe im Gegenzug Bonadio und die Abgeordnete Margarita Stolbizer wegen falscher Beschuldigung angezeigt. Ihre Anhänger gehen von einer politisch motivierten Verfolgung der Expräsidentin aus. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.07.2016, Seite 2, Ausland

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