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Frauen durchbrechen Grenzsperre

Cúcuta. Fast 500 Frauen aus Venezuela haben wegen der Lebensmittelknappheit in ihrem Land einen geschlossenen Grenzübergang nach Kolumbien überquert und dort Nahrung gekauft. In Venezuela gebe es nichts zu essen, sagte eine der Frauen am Dienstag dem kolumbianischen Sender Caracol Radio. Im Streit mit Kolumbien hatte Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im vergangenen August mehrere Grenzübergänge schließen lassen.

Grenzbeamte hätten sie zunächst aufhalten wollen, sagte eine Frau der kolumbianischen Zeitung El Tiempo. Die Gruppe sei aber geschlossen weitergegangen. Im nordkolumbianischen Ort Cúcuta kauften die Frauen dann in mehreren Supermärkten ein. Venezuela leidet unter einer schweren Wirtschaftskrise, weshalb es bei der Versorgung mit Lebensmitteln zu Engpässen kommt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2016, Seite 7, Ausland

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