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4.500 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet

Rom. Bei 30 Einsätzen im Mittelmeer haben Rettungsmannschaften am Dienstag rund 4.500 Personen gerettet. Beteiligt waren daran Schiffe der italienischen Marine und der EU-Grenzschutzagentur Frontex beteiligt. Die Bootsflüchtlinge waren demnach von Nordafrika nach Sizilien unterwegs.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) haben in diesem Jahr mehr als 227.000 Flüchtlinge Europa auf dem Seeweg erreicht – davon kamen mehr als 67.000 in Italien an. Bei den Überfahrten habe es bisher 2.920 Todesfälle gegeben. In den ersten sechs Monaten 2015 waren laut IOM gut 1.800 Menschen auf See gestorben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2016, Seite 7, Ausland

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