-
11.06.2016
- → Ausland
Kuczynski neuer Präsident Perus
Lima. Mit hauchdünnem Vorsprung hat der ehemalige Wallstreet-Banker Pedro Pablo Kuczynski die Präsidentenwahl in Peru für sich entschieden. Nach Auszählung aller Stimmen kam der 77jährige auf 50,12 Prozent, seine Kontrahentin Keiko Fujimori erreichte 49,88 Prozent, wie die Wahlbehörde ONPE am Donnerstag mitteilte. Der Sieger der Stichwahl werde offiziell aber erst verkündet, wenn Einsprüche gegen 0,2 Prozent der Wahlzettel überprüft worden seien. Das neue Staatsoberhaupt soll sein Amt am 28. Juli antreten.
Kuczynski gilt als rechtsliberal, wurde in der Stichwahl jedoch auch von der peruanischen Linken unterstützt, die unter Fujimori eine Rückkehr zu diktatorischen Verhältnissen wie in den 90er Jahren fürchtete. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!