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Weltmarktpreise für Öl fallen wieder

Frankfurt am Main. Hat Goldman Sachs seine Wette verloren? Angesichts eines stärkeren US-Dollar und des Anstiegs der Rohölbestände in den USA haben die Preise für den fossilen Rohstoff am Donnerstag nach zuletzt starkem Anstieg wieder nachgegeben. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 2,7 Prozent auf 47,59 Dollar je Fass (Barrel; 159 Liter), US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 47,09 Dollar gestern 2,3 Prozent weniger. Die weltweit mächtigste Bank hatte zuletzt einen weiteren Anstieg des Ölpreises prognostiziert, worauf die Notierungen stärker nach oben gegangen waren.

Der Preisabfall sei vor allem dem erstarkten US-Dollar geschuldet, schrieben die Analysten der Commerzbank. Für internationale Anleger werden dadurch die in der US-Währung gehandelten Rohstoffe teurer. Der Dollar hatte vor allem davon profitiert, dass die US-Notenbank Fed eine weitere Zinserhöhung schon im Juni angedeutet hatte. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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