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Mehr als 100 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Genf. Mindestens 113 Flüchtlinge sind nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) am Wochenende auf der Überfahrt von Libyen nach Italien ertrunken. Der Weg über das Mittelmeer entwickle sich zur bevorzugten Route, sagte IOM-Sprecher Joel Millman am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Genf. Vor allem Menschen aus Westafrika und vom Horn von Afrika versuchten, über Libyen nach Europa zu gelangen. Häufig sind sie nur in Schlauchbooten unterwegs, die nicht hochseetauglich sind. Insgesamt werden laut IOM seit Jahresbeginn 1.357 Flüchtlinge vermisst, die Weg wählten. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2016, Seite 2, Ausland

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