-
30.04.2016
- → Kapital & Arbeit
Brauriese kämpft um Fusionserlaubnis
Bangalore. Der weltweit führende Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev (AB InBev) bietet den Verkauf des gesamten Osteuropageschäfts seines früheren Konkurrenten SAB Miller (Großbritannien) an. Das Unternehmen mit Zentrale in Belgien will sich damit die Zustimmung der EU-Kommission zu der mehr als 100 Milliarden Dollar teuren Übernahme der bisherigen Nummer zwei sichern. Das teilte AB InBev am Freitag mit.
SAB Miller ist in Tschechien, Ungarn, Rumänien, der Slowakei und Polen aktiv. Der Konzern braut unter anderem Bier der Marke Pilsner Urquell. Erst vor kurzem wurden die europäischen SAB-Premiummarken Peroni und Grolsch für 2,55 Milliarden Euro an die führende japanische Brauerei Asahi verkauft, um die Fusion mit AB InBev zu sichern. Die EU-Kommission will bis zum 24. Mai über die Freigabe des Zusammenschlusses entscheiden. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!