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Flüchtlinge erreichen spanische Enklave

Madrid. 119 Menschen ist am Samstag von Marokko aus die Flucht in die spanische Exklave Ceuta gelungen. Die marokkanische Polizei hinderte etwa hundert weitere Menschen daran, die Grenze zu überqueren. Sechs Flüchtlinge wurden mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben der Behörden in Ceuta handelte es sich bei den Schutzsuchenden um Afrikaner aus Ländern südlich der Sahara. Sie wurden in ein Zentrum für vorübergehende Aufenthalte gebracht. Die sechs Verletzten mussten wegen Schnittwunden und Prellungen behandelt werden. Ceuta ist eine spanische Exklave in Marokko und gehört somit zur EU. Zahlreiche Flüchtlinge versuchen immer wieder, die meterhohen Grenzzäune zu überwinden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.04.2016, Seite 7, Ausland

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