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Kabinett beschließt Rentenerhöhung

Berlin. Das Bundeskabinett hat grünes Licht für die diesjährige Rentenerhöhung gegeben. Die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung sollen dem Beschluss vom Mittwoch zufolge zum 1. Juli im Westen Deutschlands um 4,25 Prozent steigen, im Osten sogar um 5,95 Prozent. Das stärkste Plus seit 23 Jahren ist eine Folge der Lohnentwicklung; es ist allerdings auch einem einmaligen Sondereffekt geschuldet, der zuvor die Erhöhung gedämpft hatte. Zur Zeit liegt das Rentenniveau – also das Verhältnis von Standardrente (mit 45 Versicherungsjahren) zu Durchschnittseinkommen – nur noch bei gut 47 Prozent. Es soll bis 2030 schrittweise auf 43 Prozent sinken. Das hatte im Jahr 2004 die damalige Regierung von SPD und Grünen beschlossen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2016, Seite 5, Inland

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