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Steag will Kraftwerke abschalten

Essen. Der Essener Energiekonzern Steag steht wegen des Verfalls der Börsenstrompreise vor großen Einschnitten und prüft die Abschaltung mehrerer mit Steinkohle befeuerter Kraftwerksblöcke. Konkrete Standortentscheidungen seien noch nicht gefallen, sagte ein Sprecher am Donnerstag anlässlich der Jahresbilanz-Vorstellung. Als besonders gefährdet gelten unter anderem zwei ältere Blöcke in Voerde am Niederrhein und ebenfalls ältere Blöcke in Herne und Lünen im Ruhrgebiet. Steag ist einer der größten Stromproduzenten Deutschlands und betreibt acht Steinkohlekraftwerke, davon drei im Saarland. 2015 seien die Erträge aus Stromerzeugung und -handel im Inland bereits um 14 Prozent zurückgegangen, teilte das Unternehmen mit. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.04.2016, Seite 5, Inland

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