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Strafen wegen Bomben auf Krankenhaus

Washington. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben Disziplinarstrafen gegen die Verantwortlichen der Bombardierung eines Krankenhauses der Hilfsorganisation »Ärzte ohne Grenzen« (MSF) in der nordafghanischen Stadt Kundus verhängt. Ein Sprecher des US-Zentralkommandos erklärte am Donnerstag in Washington, die direkt Beteiligten seien suspendiert worden. Die Strafen reichen demnach von der Ermahnung, so etwas nicht wieder zu tun, bis zum Entzug der Kommandogewalt.

Bei dem Angriff waren 42 Menschen getötet worden. Das Pentagon hatte Ende November »menschliches Versagen« als Ursache für die Attacke bezeichnet. MSF spricht dagegen von einem Kriegsverbrechen und verlangt eine unabhängige Untersuchung. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2016, Seite 6, Ausland

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