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Flüchtlingsamt stellte Vorbestrafte ein

Nürnberg. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat Mitarbeiter eingestellt, die einen Eintrag im Führungszeugnis haben und somit vorbestraft sind. Diesen Beschäftigten sei inzwischen gekündigt worden, sagte ein Sprecher der Behörde den Nürnberger Nachrichten (Freitag). Vor der Einstellung sei das Führungszeugnis nicht verlangt worden, sondern erst innerhalb der Probezeit. Zuvor hatte der Personalrat die beschleunigten Einstellungsverfahren der Behörde erneut kritisiert. Gründe seien auch »ungebührliches Verhalten gegenüber Asylbewerbern, fehlende IT-Kenntnisse, Korruptionsgefährdung« gewesen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2016, Seite 4, Inland

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