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Frankreich: Störfall in AKW verschleiert

Strasbourg. Ein Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim im Alsace vor knapp zwei Jahren war offenbar wesentlich dramatischer als bislang bekannt. Dies geht aus Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des WDR vom Freitag hervor. Demnach waren am 9. April 2014 nach einer Überflutung wegen eins Lecks in Block 1 die Steuerstäbe zum Abschalten des Reaktors nicht mehr manövrierfähig. Der Block konnte schließlich erst durch Einleitung von Bor ins Kühlsystem abgeschaltet werden. Die französische Behörde für Atomaufsicht, ASN, war nach dem Störfall vom April 2014 zunächst offenbar weder vom staatlichen Stromkonzern EDF noch von der Leitung des AKW über dessen Ausmaß informiert worden. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.03.2016, Seite 1, Ausland

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