-
05.03.2016
- → Ausland
Frankreich: Störfall in AKW verschleiert
Strasbourg. Ein Störfall im Atomkraftwerk Fessenheim im Alsace vor knapp zwei Jahren war offenbar wesentlich dramatischer als bislang bekannt. Dies geht aus Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des WDR vom Freitag hervor. Demnach waren am 9. April 2014 nach einer Überflutung wegen eins Lecks in Block 1 die Steuerstäbe zum Abschalten des Reaktors nicht mehr manövrierfähig. Der Block konnte schließlich erst durch Einleitung von Bor ins Kühlsystem abgeschaltet werden. Die französische Behörde für Atomaufsicht, ASN, war nach dem Störfall vom April 2014 zunächst offenbar weder vom staatlichen Stromkonzern EDF noch von der Leitung des AKW über dessen Ausmaß informiert worden. (AFP/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
