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Türkei: Erdogan 1.845mal beleidigt
Ankara. In der Türkei hat die Staatsanwaltschaft wegen angeblicher Beleidigungen des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan seit dessen Amtsantritt vor anderthalb Jahren 1.845 Verfahren eröffnet. »Ich bin nicht in der Lage, die schändlichen Kränkungen gegen unseren Präsidenten zu lesen«, antwortete Justizminister Bekir Bozdag am Mittwoch auf Nachfragen im Parlament. »Es treibt mir die Schamesröte ins Gesicht.« Unter den Beschuldigten befinden sich Journalisten, Karikaturisten und Schulkinder, ihnen drohen bis zu vier Jahre Gefängnis. (Reuters/jW)
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