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Athen: NATO könnte ­Flüchtlinge stoppen

Athen. Der griechische Vizeminister für Migration, Giannis Mouzalas, erklärte am Sonntag morgen im Interview mit dem griechischen Fernsehsender Mega, der Einsatz der NATO in der Ägäis könnte den Zustrom der Flüchtlinge um 70 Prozent senken. »Wir haben keine Grenzen geöffnet«, fügte Mouzalas hinzu. »Wir haben auch niemanden im Meer ertrinken lassen. Hätten die Länder Mitteleuropas sie nicht eingeladen, wären die Flüchtlinge nicht nach Griechenland gekommen.« Zudem sei ein Fernsehspot für Geflüchtete geplant. Die Grenzstadt »Idomeni ist zu. Verkauft eure Häuser nicht, um nach Griechenland zu kommen!« soll die Nachricht des Spots dem Minister zufolge lauten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.02.2016, Seite 2, Ausland

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