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Datenschutz: Arbeit gefährdet

Hamburg. Der auch für Facebook und Google zuständige Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar sieht die Arbeit seiner Behörde wegen massiver Unterbesetzung inzwischen akut gefährdet. »Der Datenschutz in Hamburg ist über dem Limit«, erklärte er am Donnerstag. Werde seine Behörde personell nicht besser ausgestattet, »wird es nicht gelingen, den vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden, die mit der neuen, europaweit geltenden Datenschutzgrundverordnung künftig verbunden sind«, warnte er bei der Vorlage des Tätigkeitsberichts seiner Behörde. Nach der Ansicht von Caspar braucht die Behörde statt der derzeit 18,4 mindestens 26,9 Vollzeitstellen. Unter anderem ist Hamburgs Datenschutzbeauftragter für Google und Facebook zuständig, die beide ihre Deutschlandzentralen in der Hansestadt haben. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2016, Seite 5, Inland

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