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Einigung von VW mit USA nicht vor Ende März

München. Die Volkswagen AG rechnet einem Bericht zufolge bei den Verhandlungen mit den US-Behörden wegen des Skandals um massenhaft manipulierte Abgaswerte nicht vor Ende März mit einer Einigung. Wie das Manager Magazin am Freitag (März-Ausgabe) unter Berufung auf Topmanager weiter schrieb, lägen die Kosten der zu erwartenden Rückrufe, Rückkäufe und Kompensationsmaßnahmen deutlich höher als ursprünglich gedacht.

Ein VW-Sprecher sagte am Freitag zu dem Bericht des Magazins: »Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren.« In den veranschlagten 6,7 Milliarden Euro waren unter anderem Kosten für anstehende Rückrufe enthalten, nicht aber mögliche Straf- und Schadensersatzahlungen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.02.2016, Seite 9, Kapital & Arbeit

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