Zum Inhalt der Seite

an.schläge auf den Überwachungsstaat

Wien. Von Big Data über Geheimdienstmachenschaften bis zur Selbst- und Fremdkontrolle durch Fitness-Apps: Die erste Ausgabe der Zeitschrift an.schläge in diesem Jahr ist dem brisanten Thema Überwachung gewidmet. Und wie es sich für ein feministisches Magazin gehört, wird der Blick der Leserin auf die Folgen der umfassenden Ausspähung des Individuums im Spätkapitalismus für Frauen gelenkt.

Es finden sich ebenso informative wie originelle Beiträge zu neuen Gefahren und Gesetzen. Darüber hinaus erklärt das Team der Wiener Zeitschrift, »warum es unbedingt mehr Hacktivism und Klicktivism auch von Feministinnen braucht«. Weiter wird analysiert, was es bedeutet, wenn öffentliche Plätze für Frauen zunehmend zum »Angstraum« werden und eine tatsächliche oder vermeintliche Gefährdung der Legitimierung von allgemeiner Kontrolle und Überwachung dient. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.02.2016, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!