-
03.02.2016
- → Ausland
EU einigt sich auf Datenaustausch mit USA
Brüssel. Die EU und die USA haben sich auf neue Regeln zum Datenaustausch geeinigt. Das teilten EU-Justizkommissarin Vera Jourova und ihr Sprecher am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Das war nötig geworden, weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Oktober die zuvor geltende sogenannte Safe-Harbor-Vereinbarung gekippt hatte. In den USA seien Informationen nicht ausreichend vor dem Zugriff von Behörden und Geheimdiensten geschützt, befanden die Luxemburger Richter. Wahington hatte der EU erstmals »verbindliche Zusagen« gemacht, dass dem Zugriff von Strafverfolgungsbehörden und Geheimdiensten auf Daten »klare Grenzen« gesetzt seien, hieß es in EU-Kreisen. Das Ergebnis muss später noch von den Mitgliedsstaaten bestätigt werden, auch das Europaparlament hat Prüfrechte. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!