-
27.01.2016
- → Ausland
Tödlicher Unfall in Atommülllager
Metz. Bei einem Unfall in einem geplanten Endlager für Atommüll im französischen Bure sind am Dienstag ein Mensch getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Rettungskräfte gab es einen Erdrutsch in dem im nordostfranzösischen Lothringen gelegenen Lager. Die beiden Opfer hielten sich demnach in dem unterirdischen Labor auf, als das Unglück passierte. Den Behörden zufolge war es der erste schwere Unfall in dem geplanten Endlager. Dort sollen in der Zukunft die am stärksten strahlenden Abfälle in rund 500 Metern Tiefe eingelagert werden. Gegen das Projekt machen Umweltschützer seit Jahren mobil. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!