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IWF unzufrieden mit der Weltwirtschaft

Washington. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft in diesem Jahr gesenkt. Nach einem Plus von 3,1 Prozent im vergangenen Jahr werde diese 2016 zwar um 3,4 Prozent zulegen – allerdings weniger stark, als noch im Oktober vorausgesagt. Damals war der IWF von einem Ansteigen des weltweiten Bruttoinlandsprodukts um 3,6 Prozent ausgegangen.

Der IWF zählte am Dienstag Gründe für seine abgeschwächte Prognose auf: Das langsamere Wachstum in China, der stärkere US-Dollar, der Preisverfall beim Rohöl sowie politische Unruhen könnten schwere Schäden in schon strauchelnden Volkswirtschaften wie Russland, Brasilien oder Ländern in Nahost anrichten. In Europa ist nach Auffassung des IWF die Flüchtlingskrise das größte Problem. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2016, Seite 1, Inland

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