Zum Inhalt der Seite

Murmeltiertag I: Führungsetagenquote

Berlin. Der Anteil von Frauen in den Führungsetagen der größten deutschen Unternehmen steigt nur langsam. Zu diesem Ergebnis kommt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in seinem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Managerinnenbarometer 2016. Demnach waren zum Jahresende 2015 in den 200 umsatzstärksten Unternehmen 57 der 910 Vorstandsmitglieder Frauen (6,3 Prozent gegenüber 5,4 Prozent ein Jahr zuvor). In den Aufsichtsräten dieser Firmen waren dagegen immerhin 19,7 Prozent der 2.202 Mitglieder weiblich (Ende 2014: 18,4). »Die Entwicklung gleicht einem Ritt auf der Schnecke«, kommentierte DIW-Forschungsdirektorin Elke Holst. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 15.01.2016, Seite 15, Feminismus

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!