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Linke-Politiker: ­Vorgetäuschte Straftat?

Schwerin. Eine Messerattacke von Rechtsradikalen auf einen Schweriner Linken-Nachwuchspolitiker hat das vermeintliche Opfer nach Einschätzung der Ermittler erfunden. Diese Annahme werde durch das Gutachten eines Rechtsmediziners gestützt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Es sei »hinreichend wahrscheinlich«, dass sich der 18jährige die Schnittverletzungen Anfang voriger Woche selbst zufügte. Gegen den jungen Mann sei daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Vortäuschung einer Straftat eingeleitet worden. Eigenen Angaben zufolge war der 18jährige, der in Wismar studiert, am Montag vergangener Woche in der Hansestadt von drei unbekannten, der rechten Szene angehörenden Männern angegriffen und verletzt worden. (AFP/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2016, Seite 4, Inland

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