-
13.01.2016
- → Inland
Linke-Politiker: Vorgetäuschte Straftat?
Schwerin. Eine Messerattacke von Rechtsradikalen auf einen Schweriner Linken-Nachwuchspolitiker hat das vermeintliche Opfer nach Einschätzung der Ermittler erfunden. Diese Annahme werde durch das Gutachten eines Rechtsmediziners gestützt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Es sei »hinreichend wahrscheinlich«, dass sich der 18jährige die Schnittverletzungen Anfang voriger Woche selbst zufügte. Gegen den jungen Mann sei daher ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Vortäuschung einer Straftat eingeleitet worden. Eigenen Angaben zufolge war der 18jährige, der in Wismar studiert, am Montag vergangener Woche in der Hansestadt von drei unbekannten, der rechten Szene angehörenden Männern angegriffen und verletzt worden. (AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!