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Fußball: Geständnis

Montevideo. Eugenio Figueredo, ehemaliger Vizepräsident der FIFA, hat gestanden. Wegen »Betrugs und Geldwäsche« drohen dem Mann in seiner Heimat Uruguay nun bis zu 15 Jahre Haft. Das geht aus der am Dienstag von der Staatsanwaltschaft in Montevideo vorgelegten Anklageschrift hervor. Laut den Ermittlern hat Figueredo »nicht nur ein Monatsgehalt von 40.000 Dollar« für seine Tätigkeit als Präsident des Kontinentalverbands CONMEBOL erhalten, sondern »außerdem monatlich 50.000 Dollar Bestechungsgelder kassiert, die er in Uruguay in Immobilien investierte«. Die Gelder seien von zwei argentinischen Sportvermarktungsfirmen gezahlt worden. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2015, Seite 16, Sport

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