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AfD fühlt sich gemobbt

Hannover. Mit demonstrativer Geschlossenheit bringt sich die rechtspopulistische AfD für die Landtagswahlen 2016 in Stellung. Auf ihrem Bundesparteitag in Hannover am Wochenende forderten die bis zu 600 Delegierten weitere Verschärfungen des Asylrechts und umfassende Grenzkontrollen. Am Sonntag beschloss der Kongress für die Führung der Partei eine Doppel- oder Dreierspitze. Niedersachsens AfD-Landeschef Armin Paul Hampel warf Kirchen und Gewerkschaften vor, Proteste gegen die Partei finanziell zu unterstützen. Er macht den »linken Mob der Straße« für Angriffe verantwortlich. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2015, Seite 4, Inland

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