-
16.11.2015
- → Kapital & Arbeit
Kapitallücke bei Portugals Novo Banco
Frankfurt am Main. Die EZB ist in einem »Gesundheitscheck« bei fünf von neun durchleuchteten europäischen Banken auf Kapitallücken gestoßen. Vier der Geldhäuser hätten diese aber inzwischen schließen können, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Samstag in Frankfurt mit. Bei der portugiesischen Novo Banco wies die EZB jedoch einen ungedeckten Kapitalbedarf von 1,4 Milliarden Euro nach. Die Zentralbank prüfte die Häuser von März bis November, da sie die direkte Aufsicht über sie übernehmen wird oder bereits übernommen hat. Novo Banco war aus der früheren Banco Espirito Santo (BES) hervorgegangen. Das einst zweitgrößte Geldhaus des Landes wurde mit fünf Milliarden Euro vom Staat gerettet, nachdem es unter der Schuldenlast der Gründerfamilie zusammengebrochen war. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!