-
04.11.2015
- → Ausland
Ukraine legalisiert Söldner in der Armee
Kiew. Weil immer weniger Ukrainer bei den militärischen Abenteuern des Kiewer Regimes sterben wollen, hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko die Streitkräfte für Ausländer und Staatenlose geöffnet. Mit der Einbeziehung der »kampffähigen, erfahrenen und motivierten« Soldaten solle das Potential der Armee erhöht werden, teilte Poroschenko nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Gesetzes am Dienstag in Kiew mit. Berichten zufolge kämpfen bereits Dutzende Söldner für die Regierungstruppen gegen die Aufständischen im Donbass. Dies wird mit dem Gesetz legalisiert. Poroschenko stellte den ausländischen Söldnern zudem ein schnellere Einbürgerung in Aussicht. Im Dezember 2014 hatte er bereits einen weißrussischen Kombattanten eines »Freiwilligenbataillons« eingebürgert. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!