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UNO: Nordkoreaner verrichten Zwangsarbeit

New York. Nordkorea hat nach Angaben der UNO mehr als 50.000 Bürger zur Arbeit ins Ausland geschickt. Pjöngjang bediene sich zur Devisenbeschaffung zunehmend dieser Methode, die Zwangsarbeit gleichkomme, erklärte UN-Sonderberichterstatter Marzuki Darusman am Mittwoch in New York. Demnach erwirtschaften die Nordkoreaner, die vor allem nach Russland und China geschickt werden, umgerechnet bis zu zwei Milliarden Euro jährlich. Darusman warnte, die Firmen, die die Nordkoreaner beschäftigten, machten sich zu »Komplizen in einem inakzeptablen System der Zwangsarbeit«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.10.2015, Seite 6, Ausland

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