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Zypern künftig ohne Euro-»Hilfen«

Nikosia. Das Euro-Krisenland Zypern steht angeblich vor einem erfolgreichen Abschluss des sogenannten Hilfsprogramms und will künftig ohne weitere derartige finanzielle Unterstützung auskommen. Die Regierung plant nach Informationen aus Kreisen des Finanzministeriums in Nikosia, den Restbetrag der Hilfskredite über 2,3 Milliarden Euro nicht in Anspruch zu nehmen und statt dessen entsprechend Gelder direkt an den Kapitalmärkten zu leihen. Dies soll bereits vor dem Ende des offiziellen Hilfsprogramms im März 2016 geschehen. Zypern war im Frühjahr 2013 knapp der Staatspleite entgangen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.10.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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