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EU beschließt »Zweiklasseninternet«

Strasbourg. Im EU-Ausland müssen ab Mitte 2017 normalerweise keine Extragebühren für die Handynutzung mehr gezahlt werden, die Roaming-Gebühren fallen weg. Das hat das Europaparlament in Strasbourg am Dienstag entschieden. Mitbeschlossen haben die Abgeordneten aber auch vielfach kritisierte neue Regeln zur Steuerung des zunehmenden Datenverkehrs im Internet. Kritiker fürchten eine Einschränkung der Netzneutralität durch schwammige Formulierungen und damit ein »Zweiklasseninternet«. So erlaubt die Verordnung, dass bestimmte »Spezialdienste« im Netz bevorzugt werden dürfen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.10.2015, Seite 2, Inland

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