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Vermisste in Kolumbien identifiziert

Bogotá. Fast 30 Jahre nach einem von Militärs verübten Massaker in Kolumbien haben die Justizbehörden erstmals sterbliche Überreste von verschwundenen Zivilisten identifiziert. Sie wurden seit der Erstürmung des von der Guerillagruppe M-19 besetzten Justizpalastes in der Hauptstadt Bogotá im November 1985 vermisst, wie die Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Militärs verschleppten die Angestellten der Kantine in eine Kaserne. Von dort verschwanden sie spurlos. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2015, Seite 7, Ausland

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