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Entschädigung für Indigenas in Panama
Panama-Stadt. Wegen der Vertreibung aus ihren angestammten Siedlungsgebieten hat die panamaische Regierung die Indios im Osten des Landes entschädigt. Die Volksgruppen Kuna und Emberá erhalten jedoch lediglich umgerechnet 2,2 Millionen Euro. Präsident Juan Carlos Varela bat am Dienstag bei einem Besuch im Distrikt Chepo um Verzeihung für die »schlechten Entscheidungen des Staats« in Landfragen. Die Indigenen waren 1972 von ihren Ländereien vertrieben worden, um den Bau des Wasserkraftwerks Alto Bayano zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr hatte der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte Panama zu der Entschädigungszahlung verurteilt. (dpa/jW)
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