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IWF bleibt Partner im Athen-»Hilfsprogramm«

Berlin. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird sich nach Darstellung des Bundesfinanzministeriums aller Voraussicht nach auch am sogenannten dritten Hilfsprogramm für Griechenland beteiligen. »Der IWF soll und wird mit an Bord bleiben«, sagte der Sprecher von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Martin Jäger, am Montag in Berlin. Die Bundesregierung habe keinerlei Hinweise, dass sich hieran etwas ändern werde.

Wenn in einem Bericht, der am Rande des IWF-Jahrestreffens in Lima Ende vergangener Woche veröffentlicht worden sei, ein anderer Eindruck erweckt werde, so sei das »schlichtweg Nonsens«, sagte Jäger. Der Vorsitzende der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, auf den dieser Bericht Bezug genommen habe, habe versichert, er wolle den IWF nicht als Partner beim Griechenland-Programm verlieren – »ganz im Gegenteil«. Der IWF hat formal noch nicht entschieden, ob er sich an dem vor wenigen Wochen vereinbarten Programm über bis zu 86 Milliarden Euro beteiligen wird. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.10.2015, Seite 9, Kapital & Arbeit

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