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Bund beschließt Vorrang für Erdkabel

Berlin. Die Bundesregierung hat den Weg zur Milliarden teuren unterirdischen Verlegung der Nord-Süd-Stromtrassen frei gemacht. Das Kabinett billigte am Mittwoch das Gesetz zum Vorrang der Erdkabel für rund 1.000 Kilometer Hochspannungsleitungen. Sie sollen vor allem Windstrom transportieren und werden nach Schätzung der Regierung die Baukosten um drei bis acht Milliarden Euro gegenüber Freileitungen steigern. Da dies auf die Stromtarife umgelegt wird, kommen auf den Durchschnittshaushalt bis zu zehn Euro im Jahr Mehrkosten zu. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.10.2015, Seite 5, Inland

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