Zum Inhalt der Seite

Mexiko: Hungerstreik für Aufklärung

Mexiko-Stadt. Kurz vor dem Jahrestag des »Verschwindens« von 43 mexikanischen Studenten haben deren Angehörige am Mittwoch (Ortszeit) einen zweitägigen Hungerstreik begonnen. In ihrem weißen Zelt auf dem zentralen Zócalo-Platz in Mexiko-Stadt forderten die Eltern Aufklärung über das Schicksal ihrer in der Nacht zum 27. September vergangenen Jahres im Bundesstaat Guerrero verschleppten Söhne. Für Donnerstag war ein Treffen der Angehörigen mit dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto vorgesehen. Für den Jahrestag am Samstag ist eine Großkundgebung in der mexikanischen Hauptstadt geplant. (AFP/jW)

 

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2015, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!