-
15.09.2015
- → Ausland
Anarchisten gegen Privatisierung
Athen. Griechische Anarchisten haben am Montag morgen die Büros der Privatisierungsbehörde Taiped in Athen verwüstet. Die Aktivistengruppe Rubikon veröffentlichte im Internet ein Video von der Aktion. Die »Intervention«, wie die Anarchisten ihr Vorgehen bezeichneten, fand um acht Uhr Ortszeit statt, die Büros waren noch leer. Der Privatisierungsfonds soll in den kommenden 30 Jahren 50 Milliarden Euro aus dem Verkauf oder der Verpachtung öffentlicher Unternehmen und Immobilien einnehmen. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!