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Solidaritätsreise nach Griechenland

Berlin. Seit 2012 reisen jedes Jahr Gewerkschafter und Aktive aus sozialen Bewegungen aus Berlin nach Griechenland, um Projekte zu besuchen, die Widerstand leisten gegen die »unmenschlichen Folgen der Sparpolitik aus Brüssel und Berlin«, wie es von der Solidaritätsgruppe heißt. Sie handelt nicht im Auftrag der Gewerkschaftsvorstände, sondern versteht sich als Initiative von unten. Sie wird sich in wenigen Tagen wieder auf den Weg machen. Zu den unterstützten Projekten gehören unter anderem eine Stadtteilinitiative der nachbarschaftlichen Hilfe in Perama, einem Bezirk von Piräus mit 80 Prozent Arbeitslosigkeit, eine solidarische Klinik in Saloniki, die Patienten umsonst behandelt, oder verschiedene Basisgewerkschaften, die sich beispielsweise gegen Sonntagsarbeit im Einzelhandel wehren. Die Mitglieder der Reisegruppe tragen ihre eigenen Kosten und Ausgaben für Dolmetscher und ähnliches selbst, bitten aber um Spenden für die Initiativen. (jW)

Spendenkonto: Manfred Klingele-Pape

IBAN DE81 2005 0550 1211 4789 10

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.09.2015, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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