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200 Millionen Euro für Kirch-Manager

München. Der frühere Kirch-Geschäftsführer Dieter Hahn hat im Schadenersatzstreit mit der Deutschen Bank um die Verantwortung für die Pleite der Mediengruppe als Erfolgsbeteiligung 200 Millionen Euro vor Steuern erhalten. Diese Summe nannte er am Dienstag vor dem Landgericht München, wo er als Zeuge im Prozess gegen den Kochef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und frühere Topmanager der Bank aussagte. Insgesamt hatte die Bank nach einem jahrelangen Rechtsstreit 925 Millionen Euro an die Kirch-Erben gezahlt. Der Rechtsstreit hat den 2011 verstorbenen Medienmogul Leo Kirch und seine Erben rund 125 Millionen Euro gekostet, so Hahn. Firmengründer Leo Kirch hatte ein Fernsehinterview des damaligen Bankchefs Breuer für die Pleite seiner Mediengruppe verantwortlich gemacht. Breuer hatte darin im Februar 2002 öffentlich die Kreditwürdigkeit der Mediengruppe angezweifelt. (Reuters/dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.07.2015, Seite 1, Inland

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